Montag, 17. März 2008

Workaseoulik

Nach wirklich gründlicher Überlegung stellen wir fest, dass das Highlight des Tages aus koreanischer Sicht höchsterotischen Charakter hat: ein oberster offener Knopf. Tja, back in good old Germany hätten wir darüber auch amüsiert den Kopf geschüttelt, aber es ist wahr. Soetwas sieht man besonders bei der weiblichen Bevölkerung außerordentlich selten, denn selbst dem allerletzten Knopf wird noch sein Platz im Knopfloch zugewiesen. Damit wird selbstverständlich der ursprüngliche Sinn aller Knöpfe erfüllt. Dass wir das auch noch bei der sonst so strengen koreanisch Lehrerin entdecken lässt in uns die Hoffnung aufkeimen, dass die prüde Gesellschaft vielleicht doch nicht ganz so prüde ist.
Diese Annahme wird durch ein tiefgründiges Gespräch zwischen Cons und seiner Mentorin bestätigt, denn wir finden heraus, dass auch Koreaner in ihrer High School Zeit zumindest einmal das Fach Sexualkunde haben.
Man stelle sich eine Schulklasse mit so hochroten Köpfen vor, dass man das Gebäude von außen mit dem Rotlichtmilieu assoziieren würde, kichernd mit der Hand vor dem Mund, total aufgeregt und beschämt, aber eigentlich hochinteressiert. Und keiner der Schülern traut sich am Abend zuhause Mama und Papa davon zu erzählen.
Ansonsten haben wir den ganzen Tag fleißig arbeitend in der Bibliothek verbracht. Momentan warten recht viele Assignments darauf abgearbeitet zu werden. Unangenehmer Nebeneffekt an der Uni. Nach einem Abendessen in der Kantine der Uniklinik auf dem Campus (Yonsei University Severance Hospital) mit ein paar Kommilitonen und einem wohlschmeckenden und erfrischenden Joghurteis mit Früchten bei Red Mango werden wir uns jetzt wieder der Arbeit widmen. Cons stellt fest: Arbeit ist scheiße!

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Recht hat der Cons mit seiner Feststellung, aber leider geht nichts ohne Arbeit!