Hallöle,
auf Regen folgt Sonne...oder so ähnlich. Es hat zwar hier länger nicht geregnet, aber die Sonne schien heute dennoch in mehrfacher Hinsicht.
Nach dem Unterricht haben wir uns heute mit Jasper und Charlotte auf den Weg zu unserem scheinbar bösen Notizenschreiber gemacht. Also ins Büro gestürmt und erstmal den Versuch gestartet ihn tot zu lächeln.
Hat auch fast geklappt - er lächelte auch. Dann begann das Gespräch und m
it ihm begann sich herauszustellen, daß es hier garnicht darum ging unsere bestehenden Möglichkeiten anzugreifen, sondern vielmehr uns einen besseren Preis anzubieten. Dazu müssten wir nur angeben, bis wann genau wir bleiben. Dafür wurden dann nochmal fast 200.000 SKW pro Monat abgezogen. Garnicht so schlecht. Nun steht also fest, daß wir bis zum Ende im CasaVille bleiben werden. Irgendwie erleichternd.
Wieso der Kerl sich allerdings um ausländische Studenten bzw. deren Housing kümmert bleibt bei seinem Englisch ein Rätsel. Und warum uns mit Penalty gedroht wird bleibt auch ein Rätsel - ihm übrigens auch, war nämlich durch das CasaVille formuliert worden.
Danach erstmal seit langem wieder ein Mittagsschläfchen. Echt erholsam.
Um 4 wie gewohnt wieder zu koreanisch, heute wieder mit "Schnütchen" wie wir die niedlichere der beiden Koreanischlehrerinnen auf Grund ihres U-Schnütchens getauft haben.
Unmittalbar nach dem befreienden Ende der Koreanisch-Stunde hatten wir uns heute zu einer Art Filmabend in der Global Lounge verabredet. Es sollte ein Film namens "7 days" laufen. Lief auch tatsächlich. Hat ein paar Kitschszenen, ist aber ansonsten ganz sehenswert.
Danach ging es dann zur Afterparty. Typisch koreanisch eben mit Essen davor, viel Soju und vollkommen kranken, koreanischen Trinkspielen. Sinn der Geschichte ist es so viel und so laut wie möglich rumzuschreien. In Europa kaum denkbar, hier normal.
Außerdem stellen wir fest, daß Koreaner kein Problem damit haben sich beim Toilettieren zu bücken. Zumindest kann ich mir sonst nicht erklären wieso die Decke über dem Pissoir vielleicht 1,50 m hoch war. Leider konnte mir auch kein Koreaner erklären wie ich dabei zielgenau und spritzerfrei das Pissoir treffen soll, während ich quasi im 45° stehend das Gleichgewicht zu halten versuche.
Besonderer Leckerbissen war der Name der Bar: Heidelberg. Deutsch spricht allerdings auch hier niemand. Genauso spritzig ist der Name des Nachbars - "Gartenbier". Ich habe den Eindruck da ist irgendetwas schief gegangen. Deutsches Bier war auch nicht zu sehen. Traurigtraurig.
Aber man gewöhnt sich auch daran, daß man in einen Irish Pub gehen muß um deutsches Bier zu bekommen und im deutschen Restaurant koreanisches Essen bekommt.
Außerdem haben wir für Sonntag unsere Mentoren für Sightseeingtouren gebucht. Sie bringen das Programm mit und wir uns. Klingt doch fair. Wird endlich mal wieder ein paar schöne Fotos geben.
Ach ja, Doro hat heute festgestellt, daß es in ihrem Kopf kitscht :-)





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