Die Uni tötet inzwischen unser soziales Umfeld. Nach dem zu frühen Aufstehen frühstücken, ab in die Uni, Mittagessen in der Mensa, nach Hause, kurzes Nickerchen, in die Uni, nach Hause, kochen, essen, schlafen. Irgendwie recht eintönig.
Zwischendurch noch etwas fernsehen wenn es gut läuft und versuchen zu verdrängen, daß man etwas für die Uni tun sollte. Wir haben ja hier nur drei Kurse. Die sind (abgesehen von koreanisch) intellektuell anspruchslos aber fordern einfach zu viel (sinnlose) Arbeit.
Heute haben wir in Business Communication lernen sollen wie man eine Präsentation hält. *schnarch*
Unsere Präsentationen sind um Längen (!) besser als die vom Dozenten gehaltene Musterpräsentation. Außerdem stehen hier offensichtlich alle auf kitschige Hintergründe und viel Bewegung. Furchtbar und Augenkrebs erregend.
Und auch in Global Business Environment halten wir den Lehrinhalt für etwas unreflektiert (China, China, China und nochmals China, ach ja, China! Was ist BRIC? Brasil and Russia don't exist!). Das liegt allerdings wahrscheinlich schlicht am Unvermögen sich ansprechend auszudrücken. Inzwischen können wir die armen Austauschstudenten an der EBS echt gut verstehen wenn sie Augen rollend aus den Vorlesungen kommen.
Aber zu den schöneren Dingen des Lebens: momentan kocht Doro uns etwas ganz außergewöhnliches - Nudeln. Und zwar mit Pilzen. Mjammjam. Das ist generell nicht besonders spannend und ja auch nichts wirklich neues mehr. Allerdings ist es immer wieder amüsant, wie sie über das "betrügerische Bergvolk" schimpft, daß uns Pilze mit mehr Wurzel als Pilz verkauft.
Auch wenn der Tag öde war hoffen wir auf morgen. Da ist nämlich der Vormittag frei. Wir werden neben einigen obligatorischen Gängen vielleicht mal etwas Sightseeing schaffen.





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