Heute war ein entspannter Tag. Die Nacht in den neuen, weichen Betten war super. Und da wir gestern vergessen hatten den Wecker einzuschalten haben wir dann auch prompt mal das Frühstück verschlafen. Die Entspannung hat meinen Körper irgendwie erschlaffen lassen und so habe ich mich nun bei Doro angesteckt und trage auch eine Erkältung mit mir herum.
Gegen Mittag haben wir uns dann auf den Weg gemacht um etwas zu essen zu suchen und sind bei einem Bäcker gelandet, der uns dann ein recht westliches Frühstück angeboten hat (mit frischen Erdberen). Wir haben es als Frühstück und Mittagessen zusammengefasst und sind Richtung Yonsei gelaufen, um uns dort für einen Trip über das Wochenende zusammen mit Graduate-Studenten anzumelden. Wir sind zwar noch undergraduate, aber das soll ja niemanden stören. Schließlich haben wir per Mail die Einladung bekommen und Studenten kennen lernen schadet ja nie. Wohin genau es gehen wird wissen wir nicht. Aber angeblich soll es mit viel Bier und Karaoke zu tun haben. Was viel Bier aus Sicht der Koreaner ist wird sich dann herausstellen.
Danach habe ich dann noch Bilder schießen lassen, weil die 6 Bilder, die ich mit der Anmeldung nach Korea geschickt habe irgendwie verschwunden sind. Beim Fotographen kosten 4 Passbilder hier 4,30€.
Nachdem wir zu Hause angekommen waren, konnten wir in unserer Mailbox dann gute Nachrichten von der EBS entnehmen, denn unsere Kurse wurden akzeptiert. Wir werden also einen Koreanischkurs belegen, einen Kurs in Global Business Environment und einen in Business Communication. Klingt auch von der Stundenzahl durchaus machbar :-)
Am Abend
wollten wir uns dann nochmal zum 24-Stunden Shopping nach Dongdaemun begeben. Dummerweise haben wir die Uhr nicht lesen können und sind eine Stunde zu früh los gepilgert. Und oh Wunder es war niemand da. Wir haben uns dann mit anderen Studenten in eine Bar in Sinchon gesetzt wo wir über die richtige Uhrzeit aufgeklärt wurden. Das bewegte uns dann etwas zurück zu spurten und doch noch unsere ursprüngliche Verabredung zu treffen.
Zusammen sind wir dann auf den Markt gefahren und haben uns mal einen Überblick über riesige Etagen teilweise sehr, na sagen wir mal "gewagte" Mode zu verschaffen. Auch wenn einige Teile des Marktes schon geschlossen hatten, gab es noch einiges zu sehen. Ein ziemlich guter Karaokesänger mitten auf der Straße, oder Einheimische, die uns Touristen zu einer Sehenswürdigkeit erklärten und ablichteten. Außerdem konnte man dort auch kleine Hunde kaufen. Zu der Frage ob das nun Frühstück oder Kuscheltiere sein sollte waren wir uns etwas uneinig. Leider fahren die letzten U-Bahnen schon gegen 12 und daher war es nur ein kurzer Ausflug. Ich denke, morgen werden wir dort erneut aufschlagen.





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